Perlen - Ein Geschenk des Meeres

Die Bildung der Perlen

Perlen entstehen in Muscheln oder Schalentieren. Sie leben sowohl im Salzwasser der Ozeane als auch im Süßwasser von Flüssen oder Seen. Perlbildend sind nur wenige Arten.

Perlen bilden sich, wenn ein Fremdkörper in die Muschel eindringt. Er kann dann vom Epithelgewebe des Mantels mit einem Perlsack umhüllt werden und der scheidet winzige Täfelchen von Calciumkarbonat in Form von Aragonit aus. Verbunden werden die Plättchen mit einer organischen Hornsubstanz, dem Conchyn, und zusammen bilden sie dann das Perlmutt.

Man teilt die Perlen in zwei große Gruppen ein:
Die Natur- oder Orientperlen und die Zuchtperlen (engl. cultured pearls). Naturperlen entstehen, wenn ein Fremdkörper zufällig  in die Perle eindringt.

Der Name der Orientperle bezieht sich auf den Persischen Golf. Dort wurden immer schon die schönsten natürlichen Perlen gefunden.

Mit dem Aufkommen der Zuchtperlen wird heute kaum noch nach Orientperlen getaucht.

Bei den Zuchtperlen wird der Muschel ein künstlicher Kern eingepflanzt. Ob natürlich oder künstlich, die umhüllende Perlmuttschicht ist bei beiden gleich und nur sie ist für die Schönheit einer Perle verantwortlich.

Zuchtperlarten

  • Zuchtperlen mit Kern /Akoja- Zuchtperlen)
  • Weiße Südsee- Zuchtperlen
  • Schwarze Südsee- Zuchtperlen (Tahiti- Perlen)
  • Süßwasserzuchtperlen (mit Kern oder kernlos) auch Biwaperlen genannt (Biwasee)
  • Mabe- Perlen (zusammengesetzte Zuchtschalen)

Bewertung der Zuchtperlen

Form, Farbe,  Lüster, Schichtdicke, Oberfläche