Das Tigerauge

wird auch dem Monat November zugeordnet

Farbe: Goldig, seidig schimmernder Glanz

Das Tigerauge wird so genannt, weil die Lichtreflexion des Steines an das Auge eines Tigers erinnert.

Rote Steine nennt man Katzenauge, blaue Steine Falkenauge und die gelben Tigerauge.

Ist der Stein geschliffen, kommt dieser wunderschöne Katzenaugen Effekt am besten zur Geltung.

Die Überlieferung des Tigerauges reichen sehr weit in die Geschichte zurück. So ehrten die Araber und die Griechen das Tigerauge als Stein welcher seinen Träger lustig mache und ihm die Sinne schärfe.

Er bewahre vor kriminellen Einflüssen, stärke Freunschaften und bewahre vor falschen Freunden.

Sogar die Kreuzritter sollen von der Wirkung des Tigerauges Kenntnis gehabt haben.

Fundorte: Südafrika, Westaustralien und den USA

 

Der Turmalin

Der Turmalin ist zusammen mit dem Opal einer der Geburtssteine des Monats Oktober und genauso farbenfroh wie der Herbst.

Farben: Der beliebte Edelstein kommt in mehr als 100 Farben vor, mehr Vielfalt ist kaum möglich.

Bereits sein Name verweist auf die Farbenvielfalt: "Turmalin" leitet sich vom singhalesischen Begriff "turmali" ab, was soviel bedeutet wie "Stein mit gemischten Farben".

Laut den alten Ägyptern ist der Turmalin der Stein, welcher auf seinem langen Weg aus dem Inneren der Erde über den Regenbogen der Antike ging, bis hin zur Sonne, welche er zum Leuchten brachte.

Daher wird er auch in allen Farben des Regenbogens gefunden.

Richtig populär wurde der Turmalin in Europa jedoch erst, als holländische Seefahrer diesen von ihren Weltreisen zu uns brachten.

Der Turmalin gilt in seinen Überlieferungen als Festigungsstein von Freunschaft und Liebe.

Auch heute zählen die verschiedenen Turmaline zu den begehrtesten Edelsteinen und Schmucksteinen.

Fundorte: Brasilien, Asien, Sri Lanka, Afrika

Der Lapislazuli

wird auch dem Monat September zugeordnet

Farben: hell bis dunkelblau, undurchsichtig, häufig mit goldenen Pyrit- Einschlüssen.

Der Lapislazuli erhielt seinen Namen durch das arabische Wort Azul (Himmel) und das lateinische Wort Lapis (Stein).

Ausgrabungen in der ältesten Stadt der Menschheitsgeschichte, in UR, belegen, dass Lapislazuli schon vor ca 5000 Jahren vor Christi zu Ketten und Schmuck verarbeitet wurde.

Durch eingeschlossene Pyritkörnchen gleicht der Lapislazuli dem funkelnden Sternenhimmel.

Der Lapislazuli wurde bei allen Kulturen gleichzeitig als Freundschaftsstein verehrt.
Die Menschen glaubten, dass all die göttliche Kraft, Geborgenheit und das unendliche Leben sich im Lapislazuli konzentriere.

Fundorte: Chile, Afganistan, Burma, Sibirien- dort ist das Muttergestein dolomitischer Marmor.

 

Der Peridot

wird auch dem Monat August zugeordnet

Farben: gelbgrün, olivgrün, grünschwarz, durchscheinend bis durchsichtig

Der Peridot wird auch als Olivin oder Chrysolith bezeichnet.

Der Name Peridot stammt aus dem Grichischen "Peridona", was soviel bedeutet wie "gleichmäßige Energie".

Wann der Peridot zum ersten Mal als Schmuckstein auftauchte, ist nicht bekannt.
Sicher ist, dass Kreuzfahrer den Chrysolith in Europa bekannt machten.
Der Olivin ist auf vielen Erdteilen zu finden.
Aufgrund seiner besonderen Farbe wurde er viel für religiösen Schmuck verwendet.

Schon die alten Römer liebten diesen Edelstein und schätzten sein strahlendes, grünes Leuchten.
Seine grüne Farbe verändert sich auch bei künstlichen Licht nicht, dadurch gaben ihm die alten Römer den Beinamen "Smaragd des Abends".

Fundorte: Schweden, Frankreich, Ural, USA, Australien, Brasilien, Burma, Mexiko, Zaire

Der Feueropal

wird auch dem Monat Juli zugeordenet

Farben: orange bis feuerrot, bräunlich, milchig, durchscheinend bis durchsichtig

Feueropale sind etwas Einmaliges in der reichen Welt der Opale.

Bei den Indianern wird der Feueropal genauso geschätzt wie der Feuerachat.
Der Feueropal wird auch heute noch bei den Indianern als Symbol innigster Liebe verehrt.

Man glaubte, dass ein so von Lebendigkeit sprühender Edelstein nur in den Wassern des Paradieses entstanden sein kann.

Mayas und Azteken liebten diesen Schmuckstein.
Sie nannten ihn "Quetzalitzlipyollitli", das heißt: " Paradiesvogelstein".

Für lange Zeit gerieten die Edelsteinkenntnisse der Ureinwohner Mexikos in Vergessenheit...
...bis man sich im jahre 1835 wieder an die feurigen Schätze im mexikanischen Hochland erinnerte.

Heute gilt der Feueropal als national- Edelstein des mittelamerikanischen Staates.

Fundorte: Der Feueropal wird ausschließlich in Mexiko gefunden.

 

Der Mondstein

wird auch dem Monat Juni zugeordnet

Farben: milchigweiß, bläulichweiß, silberweiß bis silbergrau, gelblich bis orange leuchtend, opalisierender Mondschimmer, durchsichtig bis undurchscheinend

Das Schimmern des Steines, das an das Schimmern des Mondlichtes erinnert, gab dem Stein seinen Namen.
Dieses Schimmern wird in der Fachsprache "Adulareszenz" genannt.
Dieser Schimmer kommt besonders gut im Cabochon Schliff zur Geltung und zeigt mitunter den begehrten "Katzenaugen" Effekt.

Man glaubte einst, im Mondstein die zu- und abnehmenden Phasen des Mondes zu erkennen.
Der Mondstein wird auch "Stein der Liebenden" genannt, weil er durch seinen weichen Schimmer die emotionalen und traumhaften Seiten fördert.

Selbst als Liebeszauber soll der Stein wertvolle Dienste leisten.

Der Mondstein spielte schon zur Zeit der alten Griechen eine wichtige Rolle als Heil- und Edelstein.

In arabischen Ländern gilt der Mondstein auch heute noch als segenbringender Familienstein.

In Indien, Sri Lanka und allen arabischen Ländern nähen auch heute noch Frauen Mondsteine mit in ihre Kleidung ein.

Im Jahre 2000 wurde der Mondstein zum offiziellen Stein des US- amerikanischen Bundesstaates Florida ernannt zum Gedenken an die Mondlandung im Jahre 1969.

Fundorte: Australien, Sri Lanka, Indien, USA, Madagaskar, Brasilien

Der Stein des Monats Mai

Der Chrysopras
Erneuerung

Farben: hell- bis dunkelgrün, apfelgrün, durchscheinend bis undurchsichtig

Schon bei den alten Griechen wurde der Chrysopras als Goldhauch verehrt und stand im Wert dem des Goldes nicht nach.
Die Griechen glaubten, dass der Chrysopras seinen Träger vor Depressionen und schlechter Laune bewahre.

In Ägypten wurde der Chrysopras als Schutzstein und Heilstein gegen schwarze Magie und die Pest getragen.

Im Mittelalter galt der Chrysopras, einst Lieblingsstein Friedrichs des Großen, als wertvollster Edelstein.

Fundorte: Australien, Indien, Madagaskar, Ural, USA, Südafrika

Der Stein des Monats April

Der Diamant
Loslassen

Farben: farblos, braun, blau, gelb, rötlich, manchmal grünlich, schwarz.

Einer Laune der Natur ist es zu verdanken, dass unter bestimmten Voraussetzungen aus dem selben Stoff, aus dem Kohle und auch Erdöl bestehen, unter immenser Hitze und hohem Druck die edelsten aller Steine wurden.

Der Diamant ist der härteste aller Edelsteine und aufgrund seiner Seltenheit und seiner phantastischen Lichtbrechung auch der wertvollste.

Der Diamant wurde schon von den Griechen und den Ägyptern als König aller Edelsteine geehrt.

Der Diamant erhielt seinen Namen aus dem Griechischen, was soviel bedeutet wie "Der Unbezwingbare".

Durch seine unvergängliche Härte glaubten die Griechen er sei ein Stück der Ewigkeit.

"Er verleihe seinem Träger göttlichen Glanz auf Erden, höchste Reinheit und Erleuchtung".

Dieser Edelstein hat bis heute nichts von seinem Wert eingebüßt.

Durch Erfindung des Brillantschliffes gelang es den Edelsteinschleifern, diesen Stein zur funkelnden Vollendung zu bearbeiten.

Bis heute gilt der Diamant als unvergänglicher Beweis für Liebe und Treue.

Fundorte: Angola, Brasilien, Indien, Sibirien, Tansania, Zaire.

Der Stein des Monats März

Der Aquamarin
Klarheit

Der Aquamarin erhielt seinen Namen durch die Ähnlichkeit der Farbe des Meeres.

Der Name kommt aus dem lateinischen: Aqua (Wasser) Mare (Meer), was soviel bedeutet wie "Meerwasser".

In frühen Jahrzehnten, zur Zeit der Antike, wurde der Aquamarin auf Seefahrten mitgenommen.

Der Legende zufolge sollte der Aquamarin den griechischen Gott Poseidon besänftigen und für eine ruhige See sorgen. Sofern ein Sturm aufkam warfen die Seefahrer Aquamarin- Amulette über Bord um so den Gott des Meeres zu besänftigen.

Die alten Griechen verehrten den Aquamarin als Symbol der Reinheit, Liebe und zum Schutz des ehelichen Glücks.

Die Araber verehrten diesen Stein als Stein der Freude welcher seinem Träger zu einem harmonischen Gleichgewicht verhelfe.

Die wichtigsten Fundorte liegen heute in Brasilien, Nigeria, Madagaskar, Pakistan und Afghanistan.

Der Stein des Monats Februar

Der Amethyst
Entfaltung

Die Farbe reicht von einem sehr hellen, leicht rosafarbenen bis zu einem sehr dunklen violett.

Um den Amethyst ranken sich viele Mythen und Erzählungen.

Der Amethyst wird fast von allen Völkern verehrt.
Sein Name stammt aus dem Griechischen "Amethystos", was soviel bedeutet wie "nicht betrunken".

Nach einer alten Legende war der Amethyst eine Nymphe, in die sich Bacchus, der Gott des Weines, verliebt hatte.
Die Nymphe erwiederte diese Liebe jedoch nicht.
Sie bat die Göttin Diana um Hilfe und diese verwandelte sie in einen Edelstein.

Als Bacchus erkannte, dass er seine Liebe verloren hatte, goss er seinen besten Wein über den Stein, der sich daraufhin verfärbte.

Die russische Zarin Katharina die Große, schickte tausende von Bergarbeitern in den Ural wegen dieser Edelsteine.

Die bekanntesten Fundstellen liegen in Brasilien, Uruguay, Mexiko und Australien.

Der Stein des Monats Jänner

Rosenquarz
Liebe

Farbe: rosa durchscheinend

Der Rosenquarz wird seit der Antike als Stein der Liebe und des Herzens verehrt.

Die Griechen und die Römer glaubten, dass die Götter der Liebe, Amor und Eros, den Rosenquarz auf die Erde brachten.

Im Laufe der Geschichte wurde dem Rosenquarz häufig ein Stellenwert des Rubins eingeräumt.

Bis heute hat der Rosenquarz in seinem Wert an Schönheit und Heilkraft nichts eingebüßt.

Der Rosenquarz gehört zu der Familie der Quarze.

Feinste Eisen- Rutil- Nädelchen verleihen dem Rosenquarz seine charakteristische rosa Farbe.

Die Fundgebiete liegen in Brasilien, Namibia und Madagaskar.
In Madagaskar werden die schönsten und farbintensivsten Rosenquarze gefunden, manchmal auch mit einem Stern.

 

Der Stein des Monats Dezember

Der Türkis
Schutz

Farben: hellblau, grünblau, apfelgrün, undurchsichtig

"Die Hand, die ein Türkis ziert, wird niemals Mangel leiden", lautet ein altes Sprichwort.

Der "Türkische Stein"- so die wörtliche Übersetzung seines aus dem Französischen stammenden Namens, unter dem er seit dem späten Mittelalter bekannt ist.

Bereits bei den Ägyptern, Persern und Griechen, aber auch bei den Azteken und den Indianern Nordamerikas sowie den alten Chinesen wurde der Edelstein als mächtiger Schutzstein geschätzt.

Die Indianer glaubten, dass der Türkis ganz besonders in Verbindung mit Roter Koralle seine Kräfte entfalte.

Sein grünlich- blauer oder hellblauer Glanz lässt an das Meer oder den Himmel denken und weckt so Assoziationen von Weite und Unendlichkeit.

Die bekanntesten Fundgebiete liegen in USA, China und Mexiko.

Die schönsten und wertvollsten Türkise stammen aus Arizona.

 

Der Stein des Monats November

Der Topas
Kontaktfähigkeit

Farben: Weiß, blau, gelblich bis orange durchscheinend

Der Name Topas stammt aus dem arabischen, Topazos, was soviel bedeutet wie "gefunden".
Wahrscheinlich nannten die Völker den Stein so, weil dieser auf der arabischen Insel Topas im roten Meer gefunden wurde.

Den Griechen nach vereinten sich im blauen Topas die Götter des Himmels und der Erde, wo sie unter Ausschluss des Bösen beschlossen, den Himmel und die Meere durchsichtig blau erscheinen zu lassen. 

Der Edeltopas ist nach der geschichtlichen Überlieferung einer der zwölf heiligen Steine, welcher in der Antike, die dämonischen Feinde abwehren sollte.

Es wurde erst im Mittelalter festgestellt, dass viele geschätzte Aquamarine in den Königsschätzen, eigentlich Topase waren.

Die wichtigsten Fundstellen sind Pakistan, Ural, Japan, Madagaskar, Australien, Mexiko, Sri Lanka und Brasilien.

 

Der Stein des Monats Oktober

Der Opal
Wahrnehmung

Farben: durchsichtig farblos, weiß, blau und schwarz.
dazu kommen die Farben, für die Opale so typisch sind: opalisierend wie die Farben des Regenbogens.

Man unterscheidet zwischen: Milchopal,Edelopal, Boulderopal, schwarzer Opal und Feueropal.
Natürliche Opale: Voll- Opal, Matrix- Opal
Zusammengesetzte Opale: Dublette, Triplette, Mosaik

Die Fundstellen des schwarzen Opals, Boulderopals, Milchopals und Edelopals befinden sich allesamt hauptsächlich in Cooberpedy, sowie Andamooka und Lightning Ridge, Australien.
Feueropale werden ausschließlich in Mexiko gefunden.

Der Opal gehört zu den legendären Steinen, welche die damaligen Völker unmittelbar mit den Göttern in Verbindung brachten. Der Opal hatte von den Göttern nach der Schöpfung der Edelsteine, von allen Edelsteinen einen Teil abbekommen.

So erhielt der Opal das rote Feuer des Rubins, das Purpurlicht des Amethysts, das leuchtende grün des Smaragds und das unvergleichliche blau des Saphirs.

Opale sind allesamt sehr wasserhaltige Steine. Opale nie direkter Sonne aussetzen, da diese der größte Feind aller Opale ist.

 

Der Stein des Monats September

Der Saphir
Treue

Farben: blau- hell blau, rosa, gelb, grün, violett, durchsichtig bis undurchsichtig, der edelste aller Saphire ist kornblumenblau auch "Kaschmir" Saphir genannt.

Die wichtigsten Fundgebiete des Saphirs liegen in Sri Lanka, Indien, Australien und Brasilien.

Die alten Griechen verehrten diesen Edelstein als den Stein der Weisheit Treue und Vernunft. Die Ägypter bezeichneten den blauen Saphir als den Stein der Treue.

Könige und Bischöfe verehrten den Saphir als Schutz- und Heilstein. Der Saphir wir auch heute noch als Edelstein und Heilstein höchster Energie angesehen.

Der "Padparadscha" ist ein orangefarbiger Saphir, welcher auf Ceylon gefunden wird, wegen seiner wunderschönen Farbe wurde dieser Saphir "Padparadscha" genannt, was soviel bedeutet wie "Lotosblüte".

Ein anderer optischer Effekt entsteht durch eingelagerte Rutil- Nadeln (Asterismus). Saphire die diesen Effekt aufweisen nennt man Sternsaphire.

Äußerst wertvolle Saphire befinden sich m Museum für Naturgeschichte in New York. "Der Stern von Indien" (536 Karat) und der "Mitternacht- Stern" (116 Karat). Der größte je gefundene Saphir wog über 12 Kilogramm (63000 Karat).

Stein des Monats August

Der Citrin
Zuversicht

Farben: hell gelb bis goldbraun, rötlich braun, durchsichtig bis durchscheinend. Der Name Citrin kommt aus dem lateinischen citrus = Zitrone, Zitronenbaum. Wird auch gehandelt unter dem Namen Goldtopas oder Madeiratopas.

Die römischen Legionäre trugen diesen Stein auf der Brust, um vor dem Bösen Blick und neidischen Intrigen beschützt zu werden. Bis in das Mittelalter wurde der Citrin als Sonnenstein verehrt, welcher ewiges Leben schenken sollte.

Die wichtigsten Fundstellen liegen in Brasilien und Russland. Natürlicher Citrin ist meistens von blassgelber, oft leicht bräunlicher Farbe und relativ selten. Die meisten im Handel anzutreffende Citrine sind gebrannte Amethyste oder Rauchquarze. Sie sind von deutlich intensiverer und attraktiverer Farbe als Naturcitrine. Die Hitzebehandlung ist anerkannt und fällt unter die allgemeine Informationspflicht.

Der Stein des Monats Juli

Der Rubin
Selbstbewusstsein

Farben: rot,hellrot, himbeerrot, purpurrot

durchscheinend bis undurchsichtig. Durch Chrom erhält der Rubin seine wunderschöne Farbe.
Selten zeigt der Rubin in Folge von besonderen Kristallstrukturen auch Sterneigenschaften (Sternrubin)

Die wichtigsten Fundgebiete der Rubine sind Sri Lanka, Indien, Burma, Brasilien und Norwegen. Die Sternrubine stammen meistens aus Indien oder Burma.

Der Name Rubin stammt aus dem Lateinischen Rubeus, was soviel wie "rot" bedeutet. Rubine gehören seit der Antike zu den schönsten und seltensten aller Edelsteine. Rubine, so dachte man, seien das direkte Blut der Erde. Sie verkörpern seit Gedenken der Menschheit die Kraft der Liebe und des Lebens.

Der Rubin gehört zu den teuersten Edelsteinen. Große Rubine sind seltener als vergleichbare Diamanten. Der größte schleifwürdige Rubin wog 400ct, er wurde in Birma gefunden und in drei Teile zerlegt.

Zahlreiche Rubine sind Glanzstücke in Krönungsinsignien. Berühmte Rubine von auserlesener Schönheit sind der Edward- Rubin (167ct), der Reeves- Sternrubin (138,7ct), der Friedens- Rubin (Peace Ruby, 43ct), er wurde so genannt, weil er 1919, am Ende des 1. Weltkrieges gefunden wurde.

Der Stein des Monats Juni

Der Smaragd

Farbe: hell grün, dunkel grün, gelblich grün

durchsichtig bis durchscheinend

Durchsichtigkeit besteht nur bei den allerfeinsten Steinen. Oft ist der Smaragd durch Einschlüsse getrübt. Diese gelten nicht als Fehler, sondern sind ein Nachweis für die Echtheit des Steines. Diese Einschlüsse nennt man "Jardin" (franz. Garten).

Smaragde gehören zu den wertvollsten und begehrtesten Edelsteinen.

Smaragde erhalten durch das Chrom ihre charakteristische grüne Farbe.

Die bekanntesten Fundgebiete liegen in Kolumbien, Indien, Pakistan, Brasilien, Australien und auch im Habachtal in Österreich.

Der Smaragd erhielt wahrscheinlich durch das griechische Wort "Smaragdos" seinen Namen, was soviel bedeutet wie "Die grüne Göttin aller Steine".

Sein grün ist so unvergleichlich, dass man diesen Farbton eigenständig als "Smaragdgrün" bezeichnet.

Smaragde spielen in nahezu allen Kulturen und Königshäusern eine sehr wichtige Rolle.

Smaragde waren auch die Steine der Ägypter.

Kleopatra schmückte und verjüngte ihr Aussehen mit den schönsten Smaragden, da sie glaubte, in ihnen wohne die unendliche Schönheit der Venus.

Der Stein des Monats Mai

Bernstein

Der Bernstein ist ein fossiles Harz von Nadelbäumen, welches im Laufe von 50 Millionen Jahren versteinerte. Einschlüsse von Insekten und Blättern verleihen dem Bernstein sein charakteristisches Aussehen.

Farben: Hellgelb, honiggelb, goldgelb, orange, rot, braun bis schwarz, meist durchscheinend aber oft, wegen durch Gase entstandene Bläschen, undurchsichtig.

Die berühmtesten Lagerstätten des baltischen Bernsteins liegen in Litauen, Ostpreußen, Polen und in Deutschland. Weitere Fundgebiete liegen in der Domenikanischen Republik.

Der Gebrauch des Bernsteins lässt sich bis weit in die Geschichte der Menschheit zurück verfolgen.

Die Griechen nannten diesen Stein den Elektronenstein, da er sich durch Reiben mit einem Tuch elektrostatisch auflädt und somit magnetisch wird.

Bei den arabischen Völkern sollte der Bernstein als Amulett getragen vor bösen Geistern  schützen.

Der Name Bernstein stammt aus dem Niederdeutschen, bernen, was soviel wie "brennen" bedeutet, denn Bernstein lässt sich auch mit einem Streichholz entzünden.

Auch ist er als Rohstein, Handschmeichler, Kugelkette, Splitterkette, Baby- Kette und als Cabouchon, selten geschliffen auf dem Markt.

Wie behandle und pflege ich einen Bernstein?

Bernstein ist ein sehr weicher Stein und empfindlich, nie mit Cremes und Parfüms zusammenbringen!